Story

»Viele Leute denken, Zeit sei wie ein Fluss, der sanft und sicher in eine Richtung fließt. Ich aber habe das Antlitz der Zeit gesehen und ich sage Euch, sie haben Unrecht.«
Prinz von Persien

Sharaman, der König von Persien, will den Sultan von Azad besuchen und durchquert zu diesem Zweck Indien. Da ihm ein passendes Geschenk für den Sultan fehlt, entschließt er sich dazu, den Maharadscha von Indien zu überfallen und dessen Reichtümer und Schätze zu erbeuten, von denen er manches dem Sultan überlassen will. Um diesen waghalsigen Plan zu verwirklichen, besticht Sharaman den Wesir des Maharadschas, damit dieser ihm die Tore der Stadt öffnet und somit den Eroberern die Invasion zu erleichtern.
Der Sohn Sharamans, der Prinz von Persien, ist der Protagonist der Geschichte. Der junge Prinz will seinen geliebten Vater in seiner ersten Schlacht Stolz machen und die Schatzkammer des Maharadschas als Erster finden, was ihm auch gelingt. Dort stößt der Prinz auf einen sonderbaren Dolch, der, als der Prinz ihn "betätigt", die Zeit zurück dreht. Von seiner Entdeckung fasziniert kehrt er zurück zu seinem Vater, der die eroberten Schätze des Maharadschas bereits wegschaffen ließ. Darunter befanden sich unter anderem eine riesige Sanduhr. Als der Prinz seinem Vater die Entdeckung offenbart, verlangt der Wesir, diesen zu erhalten, da sie verhandelt hatten, dass er für seinen Verrat sich seinen Anteil unter den Reichtümern des Maharadschas frei aussuchen kann. Sharaman verweigert dem Wesir jedoch den Dolch, da dieser ein Andenken für die erste, erfolgreiche Schlacht seines Sohnes darstellte.
Der König, der nicht nur die Sanduhr, sondern auch Gold, Juwelen, Sklaven und exotische Tiere erbeutet hat, zieht mit seinem Gefolge nun in Richtung Azad, wo er von dem Sultan willkommen geheißen wird. Sharaman schenkt seinem Gastgeber schließlich die Sanduhr, der sie mit Erstaunen betrachtet und sich laut fragt, wieso der Sand so glüht und leuchtet. Der Wesir, der sich dem König von Persien angeschlossen hat, erzählt, dass die Sanduhr ein Wunder enthält, dass noch kein Lebender erblickt hat. Dieser Zauber kann nur durch den Dolch befreit werden, den der Prinz nun besitzt. Der Prinz tritt bei diesen Worten vor und steckt den Dolch in eine Öffnung der Sanduhr. Eine der Sklavinnen, die Sharaman von Indien mitgebracht hat, versucht ihn noch aufzuhalten und ruft laut, dass er es nicht machen soll, doch es ist zu spät. Der Sand entweicht aus der Sanduhr und befällt alle Anwesenden. Ein Fluch. In diesem Augenblick bewahrheitet sich ein Sprichwort, dass lautet: »Vertraue keinem Verräter, der seinen eigenen Herren verraten hat und nimm ihn nicht in Dienst, sonst wird er dich verraten.«
Der Wesir bleibt gelassen, während alle anderen Anwesenden, auch der König von Persien, vom Fluch befallen werden. Der Prinz ist jedoch dieses Mal klug genug, dem Verräter nicht zu glauben und flieht rechtzeitig. Nun muss der Prinz den Wesir aufhalten und seine Tat ungeschehen machen, indem er mit Hilfe der Sanduhr und dem Dolch die Zeit zurückdreht und die Befreiung des Sandes verhindert.


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